• Was kostet eine Hochzeit 2026?

    Hier findet hier ein paar Orientierungsdaten

Eine der ersten Fragen nach der Verlobung ist fast immer dieselbe:
„Was kostet eine Hochzeit eigentlich?“

Die Antworten, die man dazu findet, reichen von „geht auch ganz günstig“ bis „unter Summe X geht gar nichts“. Kein Wunder also, dass viele Paare sich eher verunsichert als informiert fühlen.

Die Wahrheit ist:

Es gibt keine feste Zahl – aber sehr wohl realistische Richtwerte.

Warum Prozentangaben bei Hochzeiten mehr Sinn machen als feste Summen

Jede Hochzeit ist anders. Gästezahl, Stil, Region und Erwartungen unterscheiden sich stark. Deshalb ist es deutlich hilfreicher, sich anzuschauen, wie sich ein Hochzeitsbudget prozentual verteilt, statt mit pauschalen Beträgen zu rechnen.

So bekommt ihr ein Gefühl dafür, wo euer Geld hingeht – und wo ihr bewusst steuern könnt.

So verteilen sich die Kosten bei den meisten Hochzeiten

Je nach Umfang und Stil ergibt sich häufig folgende Aufteilung:

  • Location (Raummiete): ca. 10–15 %
    Enthält die reine Miete der Location, ggf. inklusive Grundausstattung.

  • Catering (Essen): ca. 20–30 %
    Buffet oder Menü, Mitternachtssnack, ggf. Kaffeepause – stark abhängig von Gästezahl und Anspruch.

  • Service & Getränke: ca. 10–15 %
    Servicepersonal, Getränkepauschalen oder Abrechnung nach Verbrauch, Gläser, Ausschank.

  • Kleidung & Styling: ca. 5–10 %
    Brautkleid, Anzug, Schuhe, Accessoires sowie Brautstyling.

  • Dekoration & Ausstattung: ca. 5–10 %
    Tischdekoration, Kerzen, Leihmaterial, Raumgestaltung – sehr flexibel gestaltbar.

  • Floristik: ca. 5–10 %
    Brautstrauß, Anstecker, Tisch- und Raumfloristik, ggf. Trauung.

  • Foto & Video: ca. 10–15 %
    Einer der nachhaltigsten Posten – Erinnerungen, die bleiben.

  • Musik & Unterhaltung: ca. 5–10 %
    DJ oder Band, Technik, ggf. zusätzliche Programmpunkte.

  • Papeterie, Trauringe & Sonstiges: ca. 5 %
    Einladungen, Menükarten, Gastgeschenke, Ringe, Gebühren.

Diese Aufteilung ist kein Muss, aber ein sehr realistischer Rahmen für viele Hochzeiten.

Was viele Paare bei der Budgetplanung unterschätzen

Oft werden einzelne Punkte zu Beginn sehr knapp kalkuliert – nicht aus Leichtsinn, sondern aus Unwissen. Servicezeiten, Getränke, Technik oder Auf- und Abbau werden gern vergessen oder unterschätzt.

Das führt später weniger zu höheren Kosten, sondern eher zu ungünstigen Verschiebungen im Budget.

Am Ende zählt nicht die Summe – sondern die Verteilung

Eine Hochzeit funktioniert nicht, weil sie teuer ist.
Sie funktioniert, wenn das Budget zu euren Vorstellungen passt.

Manche Wünsche lassen sich auch mit kleinerem Budget wunderbar umsetzen, andere brauchen Anpassung oder Prioritäten. Und manchmal ist die beste Entscheidung auch, auf etwas zu verzichten – um an anderer Stelle mehr Luft zu haben.

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